Das Werkstattjahr in NRW
Zu viele Jugendliche in Nordrhein-Westfalen verlieren viel Zeit auf dem Weg in der Beruf, weil es mit einer Ausbildung direkt nach dem Schulabschluss nicht immer klappt.
Sie findet man dann auf dem Berufskolleg in einer „Klasse für Schülerinnen und Schüler ohne Berufsausbildungsverhältnis" vor.
Um ihnen weiterzuhelfen, haben das NRW-Arbeitsministerium und das NRW-Schulministerium gemeinsam das Werkstattjahr entwickelt.
Das - freiwillige - Werkstattjahr bietet viel praktisches Lernen und läuft im Normalfall folgendermaßen ab: Zwei Tagen pro Woche besuchen die Jugendlichen weiterhin das Berufskolleg, die restlichen Tage verbringen sie in einer Ausbildungswerkstatt.
Sie lernen so den Berufsalltag kennen und können Kontakte zu möglichen Arbeitgebern knüpfen. Das neue Werkstattjahr beginnt mit dem Schuljahr 2010/2011.
Das aktuelle Merkblatt zum Werkstattjahr kann man hier downloaden.
Auch der Flyer kann Euch vielleicht schon einige Informationen liefern.
Sollte von Ihrer Seite Interesse am Werkstattjahr bestehen so melden Sie sich doch telefonisch bei uns oder schreiben uns eine kurze Nachricht und wir rufen Sie zurück.
Landesinitiative Jugend in Arbeit Plus
„Jugend in Arbeit plus“ ermöglicht Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter 25 Jahren, die sich auf dem Arbeitsmarkt besonders schwer tun und arbeitslos sind, den Einstieg oder Wiedereinstieg in das Berufsleben.
Ziel ist es, Jugendliche in Betriebe zu vermitteln und ihnen so wertvolle Berufserfahrung zu verschaffen. Die arbeitslosen Jugendlichen werden von einer Beraterin oder einem Berater individuell unterstützt und bei der Beschäftigungsaufnahme begleitet. Die einstellenden Betriebe werden von den Fachkräften der Kammern begleitet und erhalten bis zu 12 Monate lang einen Zuschuss zu den Lohnkosten.
Eine Informationsbroschüre für interessierte Unternehmen kann hier heruntergeladen werden. Gefördert wird das Programm aus Landes- und ESF-Mitteln sowie mit Qualifizierungs- und Eingliederungszuschüssen der Agenturen für Arbeit, ARGEn und Optionskommunen.
Auf Grund der guten Vermittlungsergebnisse gilt JA plus als eines der erfolgreichsten Programme zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit.
Über die Initiative konnten bislang mehr als 28.000 Jugendliche in Betriebe der Industrie- und Handelskammern, der Handwerks- und der Landwirtschaftskammern sowie der Freien Berufe vermittelt werden. Etwa zwei Drittel der Jugendlichen blieben im Anschluss an den Förderzeitraum dauerhaft in Beschäftigung.
Bei Fragen zum Programm wenden Sie sich bitte an Ihren Fallmanager bei der ARGE oder Sachbearbeiter bei der Agentur für Arbeit. Weitere Informationen können auch diesem Flyer entnommen werden.
3.Weg
Rund 800 Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen nutzen im ersten Durchgang die Chancen des „3. Wegs in der Berufsausbildung“. D
as Projekt der Landesregierung wendet sich an motivierte Jugendliche, denen aufgrund ihrer persönlichen oder schulischen Voraussetzungen bislang der Weg in eine Berufsausbildung verschlossen blieb und absehbar bleiben würde.
Ab 1. September 2008 werden voraussichtlich 900 weitere Plätze eingerichtet. Die Jugendlichen können einen anerkannten Berufsabschluss in einem von 14 bestehenden Ausbildungsberufen erwerben.
Dabei haben auch diejenigen, die keinen Abschluss machen, auf dem Arbeitsmarkt etwas vorzuweisen: Ihnen werden erworbene Teilqualifikationen und Ausbildungsbausteine durch die Kammer bestätigt.
In der Region Bonn / Rhein-Sieg werden die Ausbildungsberufe Fachkraft im Gastgewerbe und Bauten/Objektbeschichter angeboten.
Das Merkblatt des Arbeitsministeriums können Sie hier herunterladen.
Sollte von Ihrer Seite Interesse am 3. Weg in der Berufsausbildung bestehen, so melden Sie sich doch telefonisch bei uns oder schreiben uns eine kurze Nachricht und wir rufen Sie zurück.
